"Es verhält sich der Mensch wie verwandelt, wenn man als Mensch ihn behandelt."
Die Stiftung MINTEGRA, als „Sozialdienst für Fremdsprachige“, mit Sitz in der Ostschweiz, besteht seit 2001 . Sie informiert und berät als Erstanlaufstelle in der Region über das Leben und Arbeiten in der Schweiz.
Die Stiftung ist als Nachfolgeorganisation des früheren Kroatischen Sozialdienstes, der während 30 Jahren (1970 – 2000) Beratungs- und Integrationsarbeit geleistet hat, errichtet worden. Jahrzehntelang sind vor allem die Arbeiter und Familien aus Südosteuropa informiert und beraten worden. Im Jahre 1970 hat der Kroatische Sozialdienst mit bescheidenen Mitteln angefangen, sich um die Einwanderer zu kümmern. Im gleichen Jahr hat der Bund die Eidgenössische Ausländerkommission EKA (neu Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM), eine beratende Kommission des Bundesrates, eingesetzt.
Im Jahr 2001 sind vom Bund erstmals finanzielle Mittel für die soziale Integration der Migrantinnen und Migranten zur Verfügung gestellt worden. Somit ist die soziale Integration dieser Personengruppe zu einer wichtigen gesellschaftspolitischen Aufgabe geworden. Der Kanton St. Gallen hat bereits im selben Jahr einen Integrationsbeauftragten ernannt. Ein Jahr später ist die erste "Regionale Fachstelle Integration", als Pilotprojekt im Auftrag vom Bund und Kanton, bei der Stiftung MINTEGRA eröffnet worden. Seit 1. Januar 2003 ist die Stiftung MINTEGRA, neben dem „Sozialdienst für Fremdsprachige“, auch die offizielle „Regionale Fachstelle Integration Werdenberg-Sarganserland“ mit einem Leistungsvertrag mit dem Kanton.
Seit 2010 ist nun auch die Regionale Potenzialabklärungsstelle (REPAS) der MINTEGRA angeschlossen......
Zusammen mit dem Stiftungsrat und der Geschäftsleitung wird dafür gesorgt, dass immer wieder adäquate Antworten und Möglichkeiten auf die aktuellen Anforderungen im Migrations- und Integrationsbereich gefunden werden. Der Name MINTEGRA ist zusammengesetzt aus den Begriffen Migration-Integration und steht auch für die Förderung eines guten Zusammenlebens zwischen den Zugewanderten und der einheimischen Bevölkerung.
MINTEGRA Flyer.pdf