Die Stiftung MINTEGRA (Migration-Integration) wurde 2001 in Buchs SG von der politischen Gemeinde Buchs und der katholischen Kirchgemeinde Buchs-Grabs gegründet.
Chronologie der Stiftung MINTEGRA
2001
Die Stiftung Mintegra nimmt den Betrieb als Sozialberatungsstelle auf.
2002
Im Auftrag des Kantons St.Gallen wird das «Regionale Kompetenz-Zentrum für Integrationsfragen» eingerichtet. Erste Veranstaltungen werden organisiert.
2002
Start des Mintegra-Projekts "Mit Sport gegen Spott"
2003
Fachtagung zum Thema " Inter-kulturelle Vielfalt im Werdenberg"
2003
Eine zusätzliche Fachkraft verstärkt die Sozialberatung.
2004
Der «Migrationsführer – Willkommen in Werdenberg» wird in 11 Sprachen herausgegeben.
2004
In Buchs startet der erste MINTEGRA-Frauentreff.
2005
Start einer Arbeitsgruppe für Integrationsarbeit im Sarganserland.
2005
Erste Veranstaltungen im interreligiösen Dialog finden statt.
2006
Mintegra erhält zusätzliche Ressourcen für die Beratungs- und Integrationsarbeit.
2006
Start der MINTEGRA-Frauentreffs in Sevelen und Sargans.
2007
Gründung der «Kommission für interkulturelles Zusammenleben im Sarganserland».
2007
Der «Frühförderungskurs für Vorschulkinder und deren Eltern» startet in Buchs und kurze darauf auch in Sargans.
2008
Das neue Ausländergesetz tritt in Kraft und bestärkt die Wichtigkeit der Informations- und Beratungs-Tätigkeit von Mintegra. Alle Werden-berger Gemeinden finanzieren die Sozialberatung künftig gemeinsam und ermöglichen dadurch ein nachhaltiges Bestehen der Stelle.
2009
Beitritt zur Kommission für Integrationsfragen in Liechtenstein.
2009
Alle 14 Gemeinden der Region tragen den Sozialdienst für Fremdsprachige ab 2010 mit dem gleichen Pro-Kopf-Beitrag.
2009
Präsidentin Helen Candreia demissioniert per Ende des Jahres.
2010
Ursi Dommer wird die neue Präsidentin von Mintegra.
2010
Eine weitere Stelle für die Administration wird geschaffen.
2010
MINTEGRA-Frauentreff in Walenstadt
2010
Die Regionale Potenzialabklärung- und Arbeitsintegrationsstelle REPAS nimmt bei Mintegra ihren Betrieb auf. Der Auftrag aus dem Flüchtlings-bereich erfolgt durch die Vereinigung St.Galler Gemeindepräsidien (VSGP).
2011
Feierliche Einweihung der «Allee der Nationen» in Buchs.
2011
Veröffentlichung des Projektberichts "Gesundheit und Vorsorge im Alter".
2012-2014
Pilotprojekt im Auftrag des Kantons zur Gesundheitsförderung im Bereich Schwangerschaft, Geburt, Frühe Kindheit
2012
Gemeinsamer Migrationsführer «Willkommen in Sarganserland-Werdenberg» in 13 Sprachen.
2013
Auftrag des VSGP für die Beratung und Fallführung zum Familienasyl und Familiennachzug von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen in der Region.
2013
MINTEGRA-Frauentreff in Sennwald
2014
Neuer Auftrag zur Sozialberatung von Migrantinnen und Migranten, welche in Liechtenstein wohnen.
2015
Informationsbroschüren zum Thema Alter und Migration in 6 Sprachen.
2015
Pilotprojekt «Erstgespräche für Neuzugezogene».
2015
MINTEGRA-Frauentreff in Wartau
2016
MINTEGRA-Frauentreff in Grabs
2017
Übergabe der Trägerschaft für REPAS an den «Trägerverein Integrations-Projekte St.Gallen» TISG.
2018
Pensionierung der langjährigen Stellenleiterin Blagica Alilović.
2018
MINTEGRA-Frauentreff in Bad Ragaz
2018
Erste Veranstaltungen zu den kanto-nalen Aktionstagen gegen Rassismus
2019
Eröffnung Büro in Sargans: der Sozialdienst für Fremdsprachige ist nun in beiden Teilregionen präsent.
2019
Neu lädt Mintegra alle Personen, die aus dem Ausland zugewandert sind, zu einem Begrüssungsgespräch ein.
2019
MINTEGRA-Frauentreff in Flums
2020
Alle Angebote und Projekte werden durch die Pandemie auf die Prüfung gestellt. Die Strukturen bei Mintegra beweisen sich als belastbar, die Be-ratung wird auch während des Lock-downs im gleichen Umfang genutzt.
2021
Start der "Elternrunde DaZ" Sevelen
2021
Neues Leseanimations-Angebot «Schenk mir eine Geschichte» in Bibliotheken und in Begegnungsorten für Familien.
2021
Neue Konversationsrunde «Deutsch im Dialog».
2022
Launch der Website www.hallo.sg.ch mit inhaltlicher Betreuung und Projektleitung durch Mintegra.
2023
Ausbau der Konversationsrunden «Deutsch im Dialog» mit mehreren Kursen in Buchs und in Sargans.
2024
Die Sozialberatung wird weiter ausgebaut. In Schaan wird die «Beratungsstelle integration.li» in Kooperation mit «infra» eröffnet.
2025
Start der regionalen «Basiskurse SBI» bei Mintegra: ein intensiver Einstiegskurs zum Deutschlernen.
2026
Ursi Dommer übergibt das Präsidium an Stefan Frey.
Stiftungszweck
Die Stiftung fördert die Integration von ausländischen sowie fremdsprachigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern auf der Grundlage der Werte der Bundesverfassung. Sie plant, verwirklicht und begleitet Integrationsprojekte und -angebote. Sie arbeitet regional und überregional mit Behörden, Ämtern und Institutionen zusammen und kann in deren Auftrag Aufgaben übernehmen.
Mintegra betreibt eine Sozialberatungsstelle und wirkt als Fachstelle für Integration. Die Fachbereiche sorgen zusammen mit dem Stiftungsrat und der Geschäftsleitung dafür, dass adäquate Herangehensweisen und Antworten auf die aktuellen Anforderungen im Migrations- und Integrationsbereich gefunden werden.
Durch die Tätigkeit der Stiftung soll das gegenseitige Verständnis zwischen der schweizerischen und der ausländischen Bevölkerung sowie die Teilnahme der Ausländerinnen und Ausländer am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft gefördert werden.
Die Stiftung ist gemeinnützig und verfolgt keinen Erwerbszweck.